Hotel BEETHOVEN LAGE: Hotel BEETHOVEN Inmitten des Kurparks sowie in der Nähe des Stadtzentrums. Es erhielt seinen Namen nach einem seiner berühmten Gäste. Das Haus besteht aus ursprünglich mehreren baulich miteinander verbundenen Kurhäusern. Der Jugendstil- Bau ist herrlich rekonstruiert.Hotel BEETHOVEN - TEPLICE
Um 1888 bestanden in Teplitz als Heilquellen die beiden Stadtbadquellen Urquelle und Frauenbadquelle, 48° C, die Steinbadquelle 34,6°, die Stephansquelle 36,75°, die Sandbadquelle 32,5° und die Wiesenquelle 32,7°. Hinzu kamen die Schlangenbadquelle 39° und die Neubadquelle 44,75° C. in Schönau. Diese Quellen führten meist alkalisch-salinisches Wasser, mit nur geringen festen Bestandteilen, vorzugsweise kohlensaurem Natron, vermischt. Die Quellen wurden fast ausschließlich zum Baden gebraucht, vornehmlich gegen chronischen Rheumatismus, Gicht, Lähmungen, bei skrofulösen Anschwellungen und Geschwüren, Neuralgien, beginnenden Rückenmarksleiden, aber auch bei Folgekrankheiten aus Schuss- und Hiebwunden und nach Knochenbrüchen („Bad der Krieger“). Die Urquelle diente auch zur Trinkkur. Von den Quellen wurden zehn Badehäuser gespeist. Die Frequenz von Teplitz-Schönau belief sich 1887 auf 7.351 Kurgäste nebst 19.224 Passanten. Der Badegesellschaft dienten als Versammlungs- und Vergnügungsorte der in der Mitte der Stadt gelegene Kurgarten, in welchem sich das neue Stadttheater, die Trinkhallen, der Kursalon und das palastartige Kaiserbad befinden; der Garten und Park des fürstlich Claryschen Schlosses; die 264 m hohe Königshöhe mit dem Schießhaus, der Schlackenburg und dem Denkmal König Friedrich Wilhelms III.; das Belvedere; der Seumepark mit dem Grabmal Johann Gottfried Seumes der Kaiserpark; die Payer- und Humboldt-Anlagen; der 392 m hohe Schlossberg mit Schlossruinen; der Turner und Propstauer Park.
Im Jahre 1895 wurden Teplitz und der Badeort Schönau (Lázne Šanov) vereint und die Stadt erhielt den Doppelnamen Teplitz-Schönau. Die Stadt Teplitz-Schönau hatte am 1. Dezember 1930 30.799 Einwohner, am 17. Mai 1939 waren es 26.281 und am 22. Mai 1947 22.783 Bewohner. Teplitz-Schönau war von 1938 bis 1945 Sitz der Kreisverwaltung des gleichnamigen Landkreises im Reichsgau Sudetenland. Am 1. Oktober 1942 wurden die Stadt Turn und die Gemeinde Settenz nach Teplitz-Schönau eingegliedert. Aufgrund der Beneš-Dekrete wurde die deutsche Bevölkerungsmehrheit 1945 enteignet und vertrieben. In der Folgezeit zogen viele Neubürger aus dem Landesinneren, aus der Slowakei und "Repatrianten", Angehörige tschechischer und slowakischer Minderheiten im Ausland, hierher. 1948 erfolgte der Zusammenschluss der Stadt Teplice-Šanov mit den Orten Novosedlice, Proboštov, Retenice, Trnovany, Sobedruhy und Malý Újezd zur Stadt Teplice[1]. 1954 wurden die Pläne für „Velké Teplice“ aufgegeben und ein Teil der Orte erhielt ihre Selbstständigkeit zurück.